Zu Ihrer Information über unsere
aktuellen Aktivitäten für den Pferdeschutz:

"Neuartige FAIRNESS-Prüfung"

Fairness-Cup der Deutschen Vereinigung
zum Schutz des Pferdes DVSP e.V. und
der Agentur Kaupp

in Zusammenarbeit mit der Dressurreiterin
und Tierphysiotherapeutin Nina Stark

Das Besondere und bisher Einzigartige an diesem Turnier,
welches schon in Turniersaison 2002 und 2003
erfolgreich durchgeführt wurde:

Reitern, die sich von der Turnierszene auf Grund unschöner und unfairer Vorkommnisse abgewendet haben,
soll hiermit eine neue Plattform geboten werden. Es soll hierbei veranschaulicht werden, dass Pferdeschutz
sich nicht gegen Turniere richtet, sondern dass Wettkämpfe auf ihre pferdeschonende Ausrichtung hin
gesehen werden müssen.

Diese im westlichen Münsterland als Pilotprojekt durchgeführte neue, wegweisende Prüfung soll die gewaltfreie, harmonische und pferdegerechte Turnierreiterei unterstützen und die vorbildlichen Reiter auszeichnen.

Zugelassen wurden zu dieser Prüfung der Klasse L nur Pferde ab 7 Jahren, die noch keine M- und S- Prüfungen gegangen sind, um wieder das Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Pferde erst in diesem Alter ausgewachsen
sind. Nicht nur die körperliche Reife, sondern auch die Psyche ist erst in diesem Alter entsprechend gereift.

Zum anderen wurde das Kriterium des Familienpferdes gewählt, weil nur so die eigentliche Chance des
Erkennens eines begabten Reiters gegeben ist, da kein Fremdberitt zugelassen ist.

Überprüft und bewertet wurde zudem die Art des Umganges mit dem Pferd. Sinn und Zweck dieser Prüfungsform
ist daher nicht allein die Leistungsbewertung, sondern vor allem die Bewertung der Fairness dem Pferd gegenüber. Dieses Turnier erhielt somit zwei Prüfungsebenen:

Leistung (Wertung: FN-Richter) und Fairness (Wertung: DVSP-Richter)

Dazu wurden alle Reiter auf dem gesamten Turniergelände – besonders intensiv auf dem Abreiteplatz - von fachkundigen "DVSP-Fairness-Richtern", die selbst aktive oder ehemalige Turnierreiter sind, intensiv beobachtet, gefilmt und fotografiert. Zu jedem entweder positiv oder negativ auffallenden Teilnehmer wurden entsprechende Notizen mit sofortiger Auswertung vor Ort gemacht.

Wünschenswert ist eine deutschlandweite Ausdehnung dieser Prüfungsform, da faires Verhalten dem Pferd (hier speziell dem Turnierpferd) gegenüber wieder Normalität werden sollte. Pferde sollten nicht als Sportgeräte missbraucht werden, die der Reiter grundlos bestrafen und schlecht behandeln darf, nur weil es gerade mal nicht so funktioniert, wie der Ehrgeiz des Reiters es gerne hätte!

Gesamtziel dieses Pilotprojektes ist es, dass in Zukunft generell (auch ohne spezielle Prüfungen) die Sensibilität der Reiter, Richter, Tierärzte und Zuschauer so (wieder-)hergestellt ist, dass es Normalität wird, einen Reiter, der sein Pferd unfair behandelt, mit aus- führlicher Begründung sofort zu verwarnen und/ oder zu disqualifizieren.

Presseberichte www.adobe.de
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Gesamtziel
dieses Pilotprojektes
ist es, dass in Zukunft
generell (auch ohne spezielle Prüfungen) die Sensibilität der Reiter,
Richter, Tierärzte und
Zuschauer so
(wieder-)hergestellt ist,
dass es Normalität wird,
einen Reiter, der sein Pferd unfair behandelt, mit aus-
führlicher Begründung
sofort zu verwarnen und/
oder zu disqualifizieren.

Agentur Kaupp!
WÄLDERHOF
Vörbacher Str. 4
72285 Pfalzgrafenweiler
fon (07445) 8543 - 0
fax (07445) 8543 - 11

Fördermitglied
Gesamt- Fairness-Siegerehrung 2002 mit Gesamtsiegerin Frau Julia Elbers und Ihrem Pferd "Samoa"